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Senegals Fischer

Audio "Senegal: Wenn das Meer nicht mehr seine Fischer ernährt... Hörfunkbeitrag von Jan Tussing" (3:14 min)

Kinder in Yarakh, im Hintergrund mehrere BootePirogen sind kleine Holzboote, eigentlich in die Länge gezogene Nussschalen. Mit denen fahren die senegalesischen Fischer aufs Meer. Diese hier sind alle von ihren Besitzern verlassen worden, sagt der 32jährige Allioun und deutet auf sechs alte Pirogen, die nebeneinander am Strand liegen.

Sie sind alle weg, und haben sie hier liegenlassen. Verlassen. Sie sind alle emigriert, um mehr Geld zu verdienen und ihre Familien zu ernähren.

Senegal lebt vom Meer. Das kleine westafrikanische Land hat eine der letzten großen Fischreserven der Welt, aber dennoch können immer weniger Fischer von ihren Erlösen leben, sagt einer der Bewohner eines halbverlassenen Fischerdorfs.

Es gibt kein Fische mehr im Meer, daher sind die meisten Pirogen auch nach Spanien gefahren. Es gibt hier keine Arbeit mehr, hier gibt es gar nichts mehr zu tun. Das Meer ist leer, und es gibt auch keine Pirogen mehr die fischen gehen. Es gibt noch nicht einmal mehr Leute hier, die fischen gehen könnten.

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